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ProLeakLeckageortung & Bautrocknung

Leistungen

Zerstörungsfreie Leckortung und Bautrocknung — aus der Hand des Inhabers

Ortung, Bautrocknung und Schadensdokumentation führt Josef Tatousian selbst aus. Aufstemmen, Rohrreparatur und Estrich-Neuaufbau übernimmt bei Bedarf ein Kooperationsbetrieb.

  • 01

    Leckageortung

    Wir finden das Leck, ohne die Wand zu öffnen.

    Wasserverluste in Heizung, Kalt- und Warmwasserleitungen werden von außen eingegrenzt und punktgenau markiert — bevor irgendjemand einen Bohrhammer anfasst.

    Verfahren
    Schallortung · Thermografie · Druckprüfung · Rohrortung
  • 02

    Bautrocknung

    Ablauf, Umfang und Anfrage zur Bautrocknung

    Estrich und Wände kontrolliert zurücktrocknen.

    Dämmschicht- und Raumtrocknung mit dokumentierter Feuchtemessung. Die Messwerte sind das, was die Versicherung später sehen will.

    Verfahren
    Feuchtemessung · Estrichdämmschichttrocknung · Raumtrocknung
  • 03

    Schadensgutachten

    Dokumentation von Schadenursache, Messwerten und Fotos zur Prüfung durch den Versicherer.

    Schadensaufnahme, Bilddokumentation, Ursachenfeststellung und Kosteneinschätzung — als vollständiger Bericht, nicht als loser Zettel.

    Verfahren
    Schadensaufnahme · Bilddokumentation · Kosteneinschätzung

Nicht sicher, was Sie brauchen? Schildern Sie den Schaden am Telefon — das klärt sich meist in zwei Minuten.

0174 63 53 751

Was heißt zerstörungsfreie Leckortung genau?

Zerstörungsfrei heißt: Die undichte Stelle wird eingegrenzt, bevor irgendetwas geöffnet wird — über Messverfahren an der Oberfläche statt über Probeöffnungen im Estrich oder in der Wand.

Der Unterschied ist wirtschaftlich erheblich. Wer ohne Ortung aufstemmt, sucht in einem Bauteil, dessen Leitungsverlauf niemand mehr kennt, und öffnet im Zweifel mehrfach. Wer vorher misst, öffnet einmal an der richtigen Stelle.

Zerstörungsfrei bedeutet dabei nicht spurlos: Für die Reparatur selbst muss die Stelle geöffnet werden. Die Ortung entscheidet nur darüber, wie groß dieses Loch ausfällt und wie oft es nötig wird.

Die Verfahren schließen einander nicht aus. In der Praxis kombinieren wir meist zwei bis drei, weil jedes seine blinden Flecken hat — Thermografie versagt bei fehlender Temperaturdifferenz, Akustik bei sehr niedrigem Druck.

Welche Ortungsverfahren kommen wann zum Einsatz?

Die Wahl richtet sich nach Leitungsart, Druck und Bauteil: Thermografie bei warmführenden Leitungen, Tracergas bei drucklosen oder sehr feinen Undichtigkeiten, Akustik bei Druckleitungen, Endoskopie zur Sichtprüfung in Hohlräumen.

Die Bauthermografie arbeitet mit Temperaturunterschieden an der Oberfläche. Die VATh-Richtlinie Bauthermografie beschreibt dafür die nötigen Randbedingungen — ohne ausreichende Temperaturdifferenz zwischen Leitung und Umgebung liefert das Verfahren kein belastbares Bild.

Beim Tracergas wird ein Prüfgas in die entleerte Leitung gegeben und an der Oberfläche detektiert. Üblich ist Formiergas aus 5 Prozent Wasserstoff und 95 Prozent Stickstoff — nicht brennbar und leicht genug, um durch Estrich und Belag zu entweichen.

Die Dichtheitsprüfung selbst folgt dem ZVSHK-Merkblatt für Trinkwasser-Installationen, das Prüfungen mit Druckluft, Inertgas oder Wasser regelt. Sie beantwortet die Frage, ob überhaupt eine Undichtigkeit vorliegt — die Ortung beantwortet, wo.

VerfahrenGeeignet fürGrenze
Thermografiewarmführende Leitungen, Fußbodenheizungbraucht Temperaturdifferenz zur Umgebung
Tracergasdrucklose Leitungen, feinste UndichtigkeitenLeitung muss entleerbar sein
Akustik / KorrelationDruckleitungen, Trinkwasserunzuverlässig bei sehr niedrigem Druck
FeuchtemessungAusdehnung des Schadenszeigt Feuchte, nicht die Quelle
EndoskopieHohlräume, Vorwandinstallationnur dort, wo ein Zugang möglich ist

Wie wird die Bautrocknung kontrolliert?

Über Messwerte, nicht über die Laufzeit der Geräte: Die technische Trocknung gilt erst als abgeschlossen, wenn das Bauteil den Zielwert erreicht — nachgewiesen durch Messung, nicht durch verstrichene Tage.

Das WTA-Merkblatt 6-16 beschreibt Planung, Ausführung und Kontrolle der technischen Trocknung als zusammenhängenden Vorgang. Ohne dokumentierte Ausgangs- und Kontrollmessung lässt sich der Erfolg weder belegen noch abrechnen.

Für Estriche ist die CM-Messung das anerkannte Verfahren; das TKB-Merkblatt 16 legt die Regeln dafür fest. Eine Bohrkernentnahme an der falschen Stelle oder eine zu kleine Probemenge macht den Wert unbrauchbar.

Zu früh beendete Trocknung ist der häufigste Folgeschaden nach einem Wasserschaden. Bleibt Restfeuchte im Bauteil, entsteht Schimmel unter dem neuen Belag — das Umweltbundesamt behandelt genau diesen Fall in seinem Schimmelleitfaden.

Häufige Fragen

Kurze, direkte Antworten auf Fragen, die im Text oben nicht schon beantwortet sind.

Stemmen Sie auch auf und reparieren Sie das Rohr?
Nein. Wir orten, dokumentieren und trocknen. Das Öffnen des Bauteils und die Reparatur führt ein Sanitär- oder Sanierungsbetrieb aus und rechnet sie getrennt ab. Diese Trennung hält die Ortung neutral: Wir verdienen nicht daran, wie groß das Loch wird.
Wie lange dauert eine Ortung?
Der Ortungstermin selbst dauert in der Regel wenige Stunden. Wie lange die anschließende Trocknung läuft, hängt vom Bauteil ab und wird über Kontrollmessungen bestimmt, nicht über eine feste Zeit.
Brauche ich eine Ortung, wenn ich weiß, wo es tropft?
Oft ja. Die sichtbare Austrittsstelle liegt selten dort, wo die Leitung undicht ist — Wasser läuft in Dämmschichten und auf Rohdecken weiter, bis es einen Weg nach unten findet. Ohne Ortung öffnet man dann die falsche Stelle.

Quellen

Wir verlinken Merkblätter, Normen und Gesetzestexte direkt, damit Sie jede Angabe am Original nachlesen können.

Zuletzt geprüft: · Autor: ProLeak, verantwortlich: Josef Tatousian

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