Angaben zum Objekt
Versicherungsnehmer, Schadenort, Schadennummer, Auftragsdatum und zuständiger Vermittler.
Für Versicherungen und Makler
Der Bericht ist so aufgebaut, dass er ohne Rückfragen in die Regulierung geht.
Versicherungsnehmer, Schadenort, Schadennummer, Auftragsdatum und zuständiger Vermittler.
Rohrbruch, Undichtigkeit, mangelnde Dämmung oder falsches Lüftungs- und Heizverhalten — benannt und begründet.
Leitungswasser, Überschwemmung, Feuer- und Löschwasser; getrennt nach Gebäude, Hausrat und Inhalt.
Ortung, Bautrocknung und Feuchtemessung — einzeln oder in Kombination ausgewiesen. Aufstemmen und Sanierung werden separat vom Kooperationsbetrieb abgerechnet.
Welches Verfahren an welcher Stelle eingesetzt wurde. Nachvollziehbar für Dritte.
Fotos der Schadenstelle und der Messsituation als Anlage zum Bericht.
Umfang der notwendigen Arbeiten mit Einschätzung der Kosten.
Ob eine Prüfung erforderlich oder sinnvoll ist — mit Begründung.
Weil die Eintrittspflicht an der Ursache hängt: Ein Rohrbruch ist ein versichertes Ereignis, eine über Jahre unbemerkte Undichtigkeit oder ein Feuchteschaden durch Lüftungsverhalten häufig nicht.
Leitungswasser verursacht nach Zahlen des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft den höchsten Schadenaufwand in der Wohngebäudeversicherung — entsprechend genau wird die Ursache geprüft.
Das Institut für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer wertet die Ursachen von Leitungswasserschäden fortlaufend aus. Die Statistik zeigt: Ein erheblicher Teil der Schäden geht nicht auf einen plötzlichen Bruch zurück, sondern auf schleichende Undichtigkeiten an Verbindungen und Armaturen.
Eine belastbare Ortung trennt diese Fälle. Sie benennt die Ursache und belegt sie mit Messwerten — statt eine Vermutung in den Bericht zu schreiben, die im Regulierungsverfahren keinen Bestand hat.
Er muss den Schaden abwenden und mindern, soweit ihm das zumutbar ist — § 82 VVG macht daraus eine echte Obliegenheit, deren Verletzung die Leistung kürzen kann.
Praktisch heißt das: Wasser abstellen, weitere Durchfeuchtung stoppen, den Schaden anzeigen. Wer eine erkennbare Undichtigkeit wochenlang laufen lässt, riskiert eine Kürzung.
Umgekehrt schützt § 81 VVG vor überzogenen Erwartungen: Nur bei grober Fahrlässigkeit darf der Versicherer die Leistung entsprechend der Schwere des Verschuldens kürzen, bei Vorsatz entfällt sie ganz. Ein Versehen ist kein Vorsatz.
Die Dokumentation ist deshalb kein Formalismus. Sie belegt, wann Sie was erfahren und was Sie daraufhin veranlasst haben.
Ein Feuchteschaden, der die Nutzbarkeit der Wohnung erheblich einschränkt, ist ein Mangel im Sinne des § 536 BGB — mit Auswirkung auf die Miete, unabhängig davon, wer den Schaden zu verantworten hat.
Für die Beteiligten heißt das: Der Zeitpunkt der Mängelanzeige und der dokumentierte Zustand entscheiden. Beides gehört in die Schadenaufnahme.
Zwischen Gebäude- und Hausratversicherung verläuft die Grenze am Bauteil: Das Gebäude ist über die Wohngebäudeversicherung gedeckt, bewegliche Einrichtung über den Hausrat. Unsere Aufnahme weist beides getrennt aus, damit jeder Versicherer nur das bekommt, was ihn betrifft.
Kurze, direkte Antworten auf Fragen, die im Text oben nicht schon beantwortet sind.
Wir verlinken Merkblätter, Normen und Gesetzestexte direkt, damit Sie jede Angabe am Original nachlesen können.
Zuletzt geprüft: · Autor: ProLeak, verantwortlich: Josef Tatousian
Dann klären wir die Übergabewege einmal: wohin der Bericht geht, in welchem Format, und wer im Schadenfall direkt erreichbar ist. Das spart bei jedem weiteren Auftrag den Abstimmungsaufwand.