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ProLeakLeckageortung & Bautrocknung

ProLeak Team
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Was kostet eine Leckageortung? Marktpreise, Kostenfaktoren und Rechenbeispiele

Für die Ortung eines Lecks an Trinkwasser-, Heizungs- oder Abwasserleitungen im Wohngebäude liegen die in Deutschland veröffentlichten Marktspannen typischerweise bei 200 bis 600 Euro, während aufwendige Fälle mit Fußbodenheizung, Flachdach oder erdverlegten Leitungen 800 bis 2.000 Euro erreichen.

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Wie hoch sind die typischen Marktpreise für eine Leckageortung?

Die Spanne ist so breit, weil der Begriff Leckortung sehr unterschiedliche Arbeiten zusammenfasst. Ein tropfendes Eckventil hinter einer Revisionsklappe ist in einer halben Stunde gefunden. Ein Haarriss in einer Heizschlange unter 90 m² Verbundestrich bindet dagegen leicht einen ganzen Arbeitstag und drei Messverfahren.

Alle Beträge in diesem Beitrag sind Marktspannen aus öffentlich zugänglichen Preisübersichten und keine Preise von ProLeak. Ein belastbarer Preis entsteht erst, wenn Leitungsart, Baujahr, Bodenaufbau und Zugänglichkeit bekannt sind.

Wer telefonisch einen Festpreis ohne jede Rückfrage genannt bekommt, sollte nachfragen, welche Verfahren darin enthalten sind. Seriöse Angebote benennen die eingeschlossenen Messverfahren und die Grenze, ab der Mehraufwand entsteht.

OrtungsverfahrenTypische MarktspanneWofür es eingesetzt wird
Feuchtemessung und Kartierung250–350 €Nasse Zone in Estrich und Wand eingrenzen
Akustische Ortung250–500 €Fließ- und Austrittsgeräusch an Druckleitungen
Elektroakustisches Verfahren200–600 €Leitungen unter Estrich, Putz und Erdreich
Thermografie300–600 €Warmwasser- und Heizungsleitungen
Endoskopie300–800 €Hohlräume, Schächte, Vorwandinstallation
Tracergas-Verfahren350–1.000 €Drucklose Leitungen, Flachdach, Abwasser
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Welche Faktoren bestimmen den Preis einer Leckortung?

Den Preis bestimmen im Wesentlichen fünf Größen: die Art der Leitung, die Bauweise von Fußboden oder Dach, die Größe der durchfeuchteten Fläche, die Anfahrt und der Zeitpunkt des Einsatzes.

Druckführende Leitungen verraten sich über Geräusch und Druckabfall und sind deshalb vergleichsweise schnell einzugrenzen. Drucklose Abwasser- und Regenleitungen geben kein Geräusch ab und verlangen Tracergas, Kamerabefahrung oder Färbeversuche.

Der Bodenaufbau entscheidet über die Messstrategie. Ein schwimmender Estrich auf Dämmschicht verteilt Feuchte großflächig, ein Verbundestrich hält sie eng am Leck — beides ändert den Zeitbedarf spürbar.

  • Leitungsart: Druckleitungen sind akustisch ortbar, drucklose Leitungen brauchen Tracergas oder Kamera.
  • Bodenaufbau: Fußbodenheizung im Estrich verlängert die Suche gegenüber einer frei zugänglichen Steigleitung.
  • Fläche: Je größer die nasse Zone, desto mehr Messpunkte sind nötig, der Zeitaufwand steigt fast linear.
  • Anfahrt und Gerätebereitstellung: am Markt meist 50 bis 150 Euro, oft separat auf der Rechnung.
  • Einsatzzeit: Notdienst nachts oder am Wochenende kostet je nach Region 50 bis 150 Euro Zuschlag.
  • Dokumentation: Ein prüffähiges Ortungsprotokoll mit Fotos und Messwerten ist Aufwand und schlägt sich im Preis nieder.
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Wird eine Leckortung nach Stunden oder pauschal abgerechnet?

Beide Modelle sind marktüblich: Pauschalangebote für eine klar definierte Standardortung starten je nach Anbieter bei rund 250 bis 450 Euro, während bei schwer eingrenzbaren Schäden nach Zeitaufwand abgerechnet wird.

Eine Pauschale ist für Sie planbar, deckt aber nur den vereinbarten Leistungsumfang. Wird nach zwei Stunden klar, dass zusätzlich eine Tracergas-Messung nötig ist, entsteht in aller Regel eine Nachtragsposition.

Die Abrechnung nach Zeit ist bei unklarer Ausgangslage oft die ehrlichere Variante. Lassen Sie sich dann eine Obergrenze bestätigen, ab der Rücksprache gehalten wird — das begrenzt Ihr Risiko nach oben.

Wichtig für die spätere Erstattung: Die Rechnung sollte Ortungsleistung, Anfahrt und eventuelle Öffnungsarbeiten getrennt ausweisen. Versicherer prüfen diese Positionen unterschiedlich.

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Warum ist eine Ortung günstiger als Aufstemmen auf Verdacht?

Weil eine Ortung für einige hundert Euro die Öffnung auf wenige Quadratdezimeter begrenzt, während die Suche durch Aufstemmen ganze Estrichflächen, Fliesenspiegel und Einbaumöbel zerstört, deren Wiederherstellung ein Vielfaches der Ortungskosten kostet.

Jede geöffnete Fläche muss später wieder verschlossen werden: Estrich, Dämmung, Abdichtung, Belag, Sockel und Anstrich. Diese Wiederherstellung ist bei Bädern und Küchen regelmäßig der größte Einzelposten des gesamten Schadens.

Die Größenordnung des Problems zeigt die Branchenstatistik: Der Schadenaufwand für Leitungswasser in der Wohngebäudeversicherung stieg nach GDV-Zahlen von 2,3 Milliarden Euro im Jahr 2015 auf 4,9 Milliarden Euro im Jahr 2024, ein Plus von rund 110 Prozent.

Auf Leitungswasser entfällt damit knapp die Hälfte des gesamten Schadenaufwands in der Wohngebäudeversicherung. Ein erheblicher Teil davon sind nicht die Rohre selbst, sondern Folge- und Wiederherstellungskosten.

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Welche Kosten kommen nach der Ortung noch dazu?

Nach der Ortung folgen drei getrennte Kostenblöcke: die Rohrreparatur, die technische Trocknung mit Gerätemiete ab rund 10 Euro pro Tag und Gerät zuzüglich Strom, und die Wiederherstellung von Estrich, Putz und Belägen.

Die Trocknung ist der Block, den Betroffene am häufigsten unterschätzen. Sie läuft bei einem Leitungswasserschaden meist einige Tage bis zwei Wochen, bei durchfeuchtetem Estrich oder Beton können vier bis acht Wochen nötig sein.

Planen Sie die Blöcke getrennt und holen Sie für jeden eine eigene Kostenaufstellung ein. Nur so erkennen Sie, welcher Teil von der Versicherung getragen wird und welcher bei Ihnen bleibt.

KostenblockTypische MarktspanneAnmerkung
Leckortung200–600 €, komplexe Fälle bis 2.000 €Einmalig, steht am Anfang jeder Sanierung
RohrreparaturErst nach Freilegung kalkulierbarAbhängig von Leitung, Material und Zugang
Technische TrocknungGerätemiete ab rund 10 €/Tag je GerätLaufzeit meist 10 bis 21 Tage
Strom für die Trocknung2,86–19,85 € pro Tag und GerätJe nach Gerätegröße von 300 W bis 2.100 W
WiederherstellungAbhängig von Fläche und BelagEstrich, Putz, Fliesen, Malerarbeiten
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Was kostet die Ortung im Einfamilienhaus, Mehrfamilienhaus und Reihenhaus im Vergleich?

Im Einfamilienhaus mit rund 90 m² liegen die Ortungskosten am Markt typisch bei 450 bis 900 Euro, im Mehrfamilienhaus mit vier Wohneinheiten bei 800 bis 2.400 Euro und im Reihenhaus mit gemeinsamer Trasse bei 250 bis 700 Euro je Ortungstermin.

Der Unterschied ergibt sich nicht aus der Wohnfläche allein. Er hängt an der Zahl der Leitungsstränge, der Länge der Trasse und der Frage, wie viele Wohnungen und Bäder als potenzielle Fundstellen abzusuchen sind.

Im Einfamilienhaus ist die Trasse meist überschaubar, dafür liegt oft eine Fußbodenheizung im Estrich und verlängert den Zeitaufwand. Im Mehrfamilienhaus ist die Trasse länger, Steigstränge kommen hinzu und die Ortung braucht Zugang zu mehreren Wohnungen.

Im Reihenhaus mit gemeinsamer Hausanschlussleitung teilen sich mehrere Parteien häufig eine Trasse im Vorgarten. Ein Leck an dieser Stelle wird über eine gemeinsame Ortung geklärt, die Rechnung wird anteilig auf die Verursachereinheit gebucht.

GebäudetypWohnflächeTypische Ortungskosten am MarktZeitbedarf
Einfamilienhaus mit Fußbodenheizung90 m²450–900 €3–6 Stunden
Mehrfamilienhaus mit 4 Wohneinheiten350 m²800–2.400 €6–10 Stunden
Reihenhaus mit gemeinsamer Trasse110 m²250–700 €2–4 Stunden
Eigentumswohnung im Altbau75 m²250–500 €2–3 Stunden
Bungalow ohne Unterkellerung120 m²400–800 €3–5 Stunden
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Wie kalkulieren Ortungsfirmen ihre Preise wirklich?

Ortungsfirmen kalkulieren in aller Regel eine Grundpauschale von 200 bis 400 Euro für Anfahrt, Standardmessgeräte und die ersten 60 bis 90 Minuten vor Ort, ergänzt um Zuschläge pro zusätzlichem Verfahren und einen Stundensatz von 80 bis 180 Euro netto für den Mehraufwand.

Die Grundpauschale deckt die üblichen Startkosten: Fahrt zum Objekt, Auf- und Abbau der Geräte, Feuchtekartierung und ein kurzes Auswertungsgespräch mit dem Auftraggeber. Sie ist unabhängig davon fällig, ob am Ende ein Leck gefunden wird.

Zuschläge entstehen typischerweise pro Zusatzverfahren. Ein Tracergas-Einsatz mit Formiergas 5/95 kostet häufig 150 bis 400 Euro Aufschlag, eine Endoskopie mit Sonde 80 bis 200 Euro und eine ausführliche Thermografie mit Verlaufsbild 100 bis 250 Euro.

Der Stundensatz für Mehraufwand liegt in der Rhein-Main-Region am Markt zwischen 80 und 180 Euro netto. Höher wird er selten, weil die meisten Betriebe ab einer bestimmten Aufwandshöhe auf ein Pauschalangebot umschwenken, das für beide Seiten besser planbar ist.

PositionTypische Spanne am MarktWas sie umfasst
Grundpauschale200–400 € nettoAnfahrt, Startmessung, 60–90 Minuten vor Ort
Zuschlag Tracergas Formiergas 5/95150–400 € nettoGasfüllung, Handsensor, Ortung an der Oberfläche
Zuschlag Endoskopie80–200 € nettoVideosonde in Hohlräume und Vorwandinstallation
Zuschlag ausführliche Thermografie100–250 € nettoVerlaufsaufnahme mit Temperaturprotokoll
Stundensatz für Mehraufwand80–180 € nettoAb Überschreiten der Startzeit
Notdienstzuschlag außerhalb Werktagen50–150 € nettoNacht, Wochenende, Feiertag
Ortungsprotokoll mit Foto und Skizzemeist enthalten oder 30–80 €Wird zur Versicherung geschickt
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Was ist bei Fußbodenheizung, Steigleitung und Terrassendach zu erwarten?

Bei Fußbodenheizung dauert die Ortung häufig 4 bis 8 Stunden und liegt am oberen Ende der Marktspanne, an einer Steigleitung im Hochhaus kommt der Zugang zu jedem betroffenen Geschoss dazu, und beim Terrassendach ist die Kombination aus Abdichtungsprüfung und Feuchtekartierung im Aufbau nötig.

Eine Fußbodenheizung verteilt Warmwasser über hunderte Meter Rohr im Estrich. Ein Haarriss zeigt sich selten an der Oberfläche und wird über Druckabfall, Thermografie unter Vorspülung und im Zweifel über Tracergas eingegrenzt.

Die Steigleitung im Mehrgeschosser ist an sich einfach zugänglich, aber jedes Stockwerk mit Feuchteschaden muss geprüft werden. Läuft Wasser vom achten in den fünften Stock, betrifft die Ortung Zugang, Termine und Bewohner in mehreren Wohnungen — das schlägt sich in Stundenaufwand und Terminkoordination nieder.

Am Terrassendach sitzt die Ursache oft nicht im Rohr, sondern in der Bauwerksabdichtung an Anschlüssen und Durchdringungen. Nebelverfahren, Flutungsprüfung oder Niederspannungs-Leitfähigkeitsmessung sind hier die Ortungswerkzeuge, nicht die Schallortung an der Druckleitung.

  • Fußbodenheizung: 4 bis 8 Stunden Aufwand, Thermografie und Tracergas oft in Kombination.
  • Steigleitung im Hochhaus: Zeitzuschlag pro Etage, Zugang zu mehreren Wohnungen, Terminkoordination als Kostenfaktor.
  • Terrassendach: Bauwerksabdichtung im Fokus, Nebelverfahren oder Flutungsprüfung statt Schallortung.
  • Kellergeschoss mit erdverlegter Leitung: Trassenlängen bis 30 m, Bodenmikrofon und Rohrortung nötig.
  • Denkmalgeschützter Altbau: schonende Verfahren zwingend, keine Bohrungen für Endoskopie ohne Rücksprache mit der Behörde.
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Wer trägt die Ortungsrechnung — Gebäudeversicherung, WEG oder Selbstzahler?

Die Ortungsrechnung trägt bei einem versicherten Leitungswasserschaden nach § 85 Absatz 1 VVG die Wohngebäudeversicherung, in der Wohnungseigentümergemeinschaft läuft sie über die Verwaltung, wenn Gemeinschaftseigentum betroffen ist, und beim reinen Bauwerksschaden ohne Wasseraustritt bleibt sie beim Eigentümer als Instandhaltungsposition.

Die GDV-Musterbedingungen VGB 2022 nennen in Abschnitt A der Leitungswasserdeckung ausdrücklich die Erstattung von Rohrbruch-, Aufräum-, Bewegungs- und Schutzkosten sowie von Kosten für Wasserverlust und Nutzungsausfall. Ortungskosten fallen als Aufwendungen zur Feststellung des Versicherungsfalls unter § 85 Absatz 1 VVG.

In der Wohnungseigentümergemeinschaft entscheidet die Zuordnung nach Teilungserklärung. Rohre bis zum ersten Absperrventil in der Wohnung sind Gemeinschaftseigentum, das Ventil und dahinter liegende Anschlussleitungen sind Sondereigentum — die Kostenzuweisung folgt dieser Grenze.

Bei einem Selbstbehalt der Gebäudeversicherung ist in der WEG die Beschlusslage entscheidend. Der Bundesgerichtshof hat mit Urteil vom 16.09.2022 (Aktenzeichen V ZR 69/21) klargestellt, dass ein durch Beschluss festgelegter Selbstbehalt regelmäßig zu den Gemeinschaftskosten gehört.

KonstellationWer trägt die RechnungGrundlage
Rohrbruch im Einfamilienhaus, versichertWohngebäudeversicherung§ 85 Absatz 1 VVG in Verbindung mit VGB 2022
Rohrbruch am WEG-GemeinschaftseigentumGemeinschaft über deren GebäudeversicherungTeilungserklärung, § 16 WEG
Rohrbruch am WEG-SondereigentumEinzelner Eigentümer, gegebenenfalls GebäudeversicherungGrenze am ersten Absperrventil
Kondensat oder undichte Abdichtung ohne WasseraustrittEigentümer als InstandhaltungKein Leitungswasserschaden
Rohrbruch in MietwohnungVermieter über Gebäudeversicherung§ 535 Absatz 1 BGB
Selbstbehalt der WEG-GebäudeversicherungRegelfall: GemeinschaftskostenBGH V ZR 69/21 vom 16.09.2022
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Wie verteilt sich die Rechnung über den Zeitverlauf einer Sanierung?

Der typische Zeitverlauf einer Leitungswasser-Sanierung dauert 4 bis 12 Wochen und teilt sich in vier Rechnungswellen: Ortung in Woche 1, Rohrreparatur und Freilegung in Woche 1 oder 2, Trocknung über 2 bis 6 Wochen und Wiederherstellung am Schluss.

Die Ortungsrechnung ist die erste, sie kommt oft innerhalb weniger Tage nach dem Termin. Sie ist meist die kleinste Position der Gesamtabrechnung, aber die, die den Weg für alles Weitere weist.

Rohrreparatur und Freilegung folgen dicht danach. Der Sanitärbetrieb repariert das Rohr, ein weiterer Handwerker öffnet Estrich oder Wand, damit der Schaden trocken werden kann — diese Rechnungen liegen häufig zwischen 400 und 2.000 Euro.

Die Trocknung läuft über mehrere Wochen und wird meist am Ende in einer Sammelrechnung mit Gerätemiete, Aufbau, Zwischenmessungen und Endmessung abgerechnet. Die Wiederherstellung von Estrich, Belag und Malerarbeiten schließt den Fall ab und ist häufig der größte Einzelposten.

WocheVorgangTypische Rechnung
Woche 1Leckortung, Schadenmeldung, Freigabe durch Versicherer200–2.000 €
Woche 1 oder 2Rohrreparatur und Öffnung der Bauteile400–2.000 €
Woche 2 bis 6Technische Trocknung mit Zwischenmessungen500–3.000 €
Woche 6 bis 12Wiederherstellung von Estrich, Belag und MalerarbeitAbhängig von Fläche und Belag
Nach AbschlussSchlussrechnung und Restfeuchte-ProtokollNachweis für Versicherer und WEG

Häufige Fragen

Kostet eine Leckortung auch dann Geld, wenn kein Leck gefunden wird?
Ja, abgerechnet wird die Ortungsleistung, nicht der Fund. Ein negatives Ergebnis ist fachlich ebenfalls ein Ergebnis: Es schließt eine Rohrleckage aus und lenkt die Suche auf Bauwerksabdichtung, Kondensat oder eindringendes Niederschlagswasser.
Ist die Öffnung der Wand oder des Estrichs im Ortungspreis enthalten?
In der Regel nicht. Die Ortung endet mit dem Punktnachweis; das Öffnen des Bauteils, die Freilegung der Leitung und deren Verschluss sind separate Positionen und werden meist gesondert kalkuliert.
Warum unterscheiden sich Angebote für dieselbe Wohnung so stark?
Weil sie unterschiedliche Leistungsumfänge enthalten. Ein Angebot über 250 Euro umfasst häufig nur eine Feuchtekartierung, ein Angebot über 750 Euro dagegen mehrere Messverfahren, Punktnachweis und ein prüffähiges Protokoll.
Wie viel Zeit bleibt zwischen Ortung und Reparatur?
Bei akutem Wasseraustritt läuft die Reparatur direkt nach der Ortung, häufig am selben Tag. Bei verdecktem Leck ohne aktiven Austritt sind einige Werktage zwischen Ortung und Reparatur normal, damit Versicherer und Sanitärbetrieb koordiniert werden können.
Was kostet eine zweite Ortung, wenn ein weiteres Leck vermutet wird?
Marktüblich ist eine reduzierte Anfahrtspauschale von 50 bis 100 Euro sowie ein Stundensatz für die zusätzliche Messung. Die Grundpauschale wird selten ein zweites Mal in voller Höhe berechnet, weil Geräte und Ortungsplan bereits vorbereitet sind.
Muss ich für eine telefonische Vorab-Einschätzung bezahlen?
Nein. Eine kurze Einordnung am Telefon oder per WhatsApp ist am Markt kostenfrei. Kostenpflichtig wird es erst mit dem angekündigten Vor-Ort-Termin, der als Grundpauschale abgerechnet wird.
Wie lange bleibt ein Ortungsprotokoll für die Versicherung verwendbar?
Solange die Messwerte den Zustand zum Zeitpunkt der Ortung dokumentieren, bleibt das Protokoll als Beweismittel gültig. In der Praxis akzeptieren Wohngebäudeversicherer Ortungsprotokolle im Regelfall über die gesamte Sanierungsdauer und bis zum Abschluss der Regulierung.

Quellen

  1. [1]Kosten für eine Leckortung — Preise nach Verfahrenleckageortung.de
  2. [2]Leckortung Kosten — Preise und Richtwerte im ÜberblickGWI mbH
  3. [3]Leckortung: Ablauf, Methoden und Kostensanitaer.org
  4. [4]Leitungswasser verursacht den höchsten Schadenaufwand in der WohngebäudeversicherungGesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV)
  5. [5]Leitungswasserschäden steigen stark und verteuern die Wohngebäudeversicherung (GDV-Zahlen 2015 bis 2024)Finanztip
  6. [6]Allgemeine Wohngebäude Versicherungsbedingungen (VGB 2022 — Wohnflächenmodell), MusterbedingungenGesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV)
  7. [7]BGH, Urteil vom 16.09.2022 — V ZR 69/21, Selbstbehalt der Gebäudeversicherung in der WEGBundesgerichtshof, Pressemitteilung
  8. [8]Wasserschaden — welche Versicherung wann zahltStiftung Warentest, test.de
  9. [9]Richtlinien zur Leitungswasserschaden-Sanierung, VdS 3150 : 2025-01, Vorgaben zur Ortung und SanierungVdS Schadenverhütung GmbH

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